Sensation für „Shorthorns“ blieb aus.
2. März 2010 | Von admin | Kategorie: Basketball
HERZOGENAURACH – Die nächste Sensation in der Herzogenauracher Gymnasiumshalle blieb am vergangenen Wochenende für die „Shorthorns“ in der Partie gegen Tabellenführer KuSG Leimen aus. Gegen die treffsicheren Gäste, die gleich elf Dreipunktewürfe im TSH-Korb versenkten, hatten die Schützlinge des Trainergespanns Christian Braun und Bastian Biller bei der 60:72-Niederlage keine wirkliche Siegchance.
Der Tabellenführer war zwar nur mit sechs Spielerinnen an die Aurach gereist, doch die acht „Shorthorns“ konnten Leimen an diesem Spieltag nicht ernsthaft gefährden. Zwar blieben Kerstin Wägner & Co. während der Partie immer wieder auf Tuchfühlung, doch kaum verkürzte die TSH ihren Rückstand, hatte die KuSG meist die richtige Antwort parat, um wieder davonzuziehen.
Nach einem 7:1-Rückstand glichen die Herzogenauracherinnen durch sieben Punkte durch Johnette Walker zwar aus, doch schon in der achten Minute stand es schon wieder 17:8 für die Gäste. Zur ersten Viertelpause holten die TSH-Damen auf 14:17 auf. Im zweiten Spielabschnitt drehte die KuSG aber im Angriff so richtig auf und versenkte gleich vier Dreipunktewürfe und gewann diese zehn Minuten mit 25:23. Braun ärgerte sich insbesondere darüber, dass Leimen gerade durch die Aktionen punkten konnte, vor denen er sein Team im Vorfeld bereits gewarnt und aufmerksam gemacht hatte. Doch die „Shorthorns“ gingen nicht konsequent genug auf die starken Dreierschützinnen Jennifer Klett und Marylynne Schaefer von Leimen raus und diese verwandelten mit einer Traumquote von 44 Prozent 11 Dreier bei 25 Versuchen.
Die „Shorthorns“ können von solchen Trefferquoten zurzeit allerdings nur träumen. Sie überzeugen im Angriff zwar immer wieder mit schönen Spielzügen, doch letztlich scheitert es immer wieder am Abschluss. Erschwerend hinzu kam, dass diesmal gleich beide Pfister-Schwestern einen schlechten Tag erwischt hatten. Anne und Margret brachten gemeinsam gerade einmal fünf von 29 Wurfversuchen im gegnerischen Korb unter. Beim Rebound präsentierten sie sich aber wieder sehr stark und holten sich zusammen 16 Abpraller. Sehr entschlossen und treffsicher präsentierte sich diesmal Barbara Hartz, die aus dem Spiel heraus gute Entscheidungen traf und acht Punkte markierte. Allerdings konnte auch sie nicht auf der ganzen Linie überzeugen, denn von der Freiwurflinie verfehlten alle ihre sieben Würfe ihr Ziel.
Im dritten Viertel zog Leimen nach der nur knappen 42:37 Halbzeitführung vorentscheidend davon. Mit 20:8 gewann die KuSG diesen Abschnitt und viel auch in kein Tief, als sich ihre Centerspielerin Barbara Wagner am Sprunggelenk verletzte und ihr Trainer dadurch zwischenzeitlich keine Wechseloption mehr hatte.
Im Schlussabschnitt schalteten die Herzogenauracherinnen zwar nochmal einen Gang höher, doch letztlich scheiterte es erneut an der Trefferquote, um Leimen ernsthaft zu gefährden.
TSH:
Fischer 4, Gromotka, Hartz 8, Klisanic, A. Pfister 8/10 Rebounds, M. Pfister 9, Wägner 12/ 2 Dreier, Walker 19/2.
Text: Sonja Hildel, Bilder: HH









