Der Autosalon Nürnberg und die hiesigen Autohäuser.

4. März 2010 | Von admin | Kategorie: Lokale Nachrichten
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l. Matthias Maier, r. Matthias Mönius

HÖCHSTADT/SCHLÜSSELFELD/ADELSDORF -

Bis zum Montag noch hatte der „Nürnberger Autosalon“ seine Pforten in der Halle 4A auf dem in Umbau befindlichen Messegelände geöffnet. Und man glaubt es angesichts der vielen Automarken kaum, dass Autohäuser aus unserer Region überproportional vertreten waren.

Hilde Laubner beispielsweise, vom gleichnamigen Mitsubishi-Autohaus in Höchstadt, meinte, dass es im Verbund mit anderen Anbietern für ihr Haus quasi Verpflichtung ist, bei diesem Event präsent zu sein. Nicht nur, um Kontakte zu pflegen und Adressen zu sammeln. Das Autohaus Laubner ist beim Autosalon der Metropolregion Nürnberg nicht wegzudenken, ist traditionell, sagt die Seniorchefin, seit vielen Jahren dabei. Vor der Ausstellungspause, meinte Frau Laubner, fand der Autosalon eine ganze Woche lang statt. Abgespeckt auf drei Tage, könne man sich auf seine Zielgruppe konzentrieren. „Natürlich schauen laufend Kunden aus dem Raum Adelsdorf, Höchstadt und Schlüsselfeld beim Autosalon vorbei“, so Laubner. Mit den Nachwirkungen einer geschichtsträchtigen Wirtschafts- und Finanzkrise hat das nicht zu tun, meinten auch die Vertreter von Mazda. Das Autohaus Mazda-Dresel aus Adelsdorf ist auch so ein Unternehmen, das weit über den Tellerrand hinausschaut und beim Autosalon Flagge zeigen will, sagte Verkaufsberater Matthias Mönius. Prompt musste der Adelsdorfer Mazda-Profi das Gespräch für eine Probefahrt mit dem neuen „CX7 Diesel“ abbrechen. „Werbung“, sagte er noch schnell“ „könne man nicht messen“, und unter die Kategorie „Werbung“ falle eben auch die Teilnahme am Autosalon. Wie oft Mazda-Dresel schon beim Autosalon vertreten war, wusste Matthias Mönius aber nicht. Sein Chef, Ludwig Dresel, klärte dies am Telefon. Vier mal schon sei man dabei und man bekomme den Erfolg dieser Ausstellung stets erst später im Autohaus selbst zu spüren, meinte Ludwig Dresel. Premiere hatte das Autohaus Mitsubishi Maier aus Schlüsselfeld. Der Juniorchef Matthias Maier hielt die Stellung vor den schmucken Fahrzeugen. „Wir sind damit am Kunden dran“, bestätigte er quasi seine Mitstreiter, mit denen er keinesfalls in Konkurrenz steht. Und drei Tage Autosalon würden auch vollkommen reichen, schließlich würden, so die Erfahrungen seiner Kollegen, unter der Woche sowieso bloß Schulklassen kommen. Kunden von übermorgen also, die man trotzdem nicht vernachlässige. Matthias Maier war laufend am Kundenkärtchen ausfüllen, was ein Gratmesser für den Zuspruch sei, denn die Interessierten, die sich hier melden, „sind potenzielle Kunden“. Eine gelungene Sache also, der neue Autosalon, bei dem Autohäuser von der Aisch und der Ebrach omnipräsent sind.

Text/Foto: NR

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